Körperspürsinn für feinste Schwingungen – Enérgeia

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Schwingung ist Energie. Licht ist Energie. Licht besteht aus (elektromagnetischen) Wellen. Seit mehr als 100 Jahren schon, ist dies messbar.
Wir leben in einem „Meer“ elektromagnetischer Wellen mit unterschiedlich hohen Frequenzen. Energie ist überall. Menschen sind, nach Meinung der Wissenschaft, aber eher nicht in der Lage dies zu spüren, wenn man von Hochspannung einmal absieht. Doch der Körperspürsinn vermag mehr.
Enérgeia – der Ursprung des Wortes kommt aus dem Altgriechischen. Energie existiert einfach, sie kann physikalisch gesehen weder zerstört noch erzeugt werden. Enérgeia bedeutet ‘lebendige Wirklichkeit‘, ‘Wirklichkeit‘. Diese Bedeutung ergibt Sinn: Über gewisse Zeit hinweg führt Energie zu Veränderung. Sie ist und wirkt. Erst in unserer modernen Zeit gibt es die Bedeutung „Tatkraft“. Energie kann umgewandelt bzw. transformiert werden in eine andere Form. Energie kann übertragen d.h. transportiert werden von einem Objekt/Körper auf andere.
Trägt Energie also eine Information in sich, mit sich? Oder sogar Bewusstsein? Was aber ist Bewusstsein? Wann entsteht es? Wozu? Und weshalb?
Was nehmen unsere Zellen wahr? Was unser Geist? Enthält also, was man schlechte oder ‘gute Atmosphäre‘ nennt, eine Energie und Information, die spürbar ist? Technik und Geräte können noch nicht alles messen. Es braucht das menschliche Gespür. Erst seit kurzem ist die Aura (von Mäusen, Pflanzen, Lebewesen) messbar und sichtbar. Zeitungen (z.B. Spiegel, www.ingenieur.de, März 2025) berichteten.

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Wissen, Wissenschaft, Wirkmechanismen und Belegbarkeit
Jedem von uns ist längst klar, dass sowohl unser Wissen wie auch unsere Wahrnehmung höchst unvollständig sind. Spätestens, wenn wir an die feine Abstimmung in Natur und Pflanzenwelt denken. Und an die Wahrnehmung der Tiere. Dass Tiere z.B. Erkrankungen schon in der Entstehung riechen können, über Ultraschall oder Infraschall mit Artgenossen kommunizieren, seismische Wellen im Inneren der Erde wahrnehmen, Wetterphänomene lange im Voraus und Erdbeben/Tsunamis Stunden/Tage vorher spüren (und frühzeitig flüchten) sowie möglicherweise Ionisierungen der Luft durch erhöhten Druck im Erdinneren spüren, ist selbstverständlich. Und macht doch nachdenklich. Dabei wissen wir, dass es auch viele Menschen mit außergewöhnlicher Wahrnehmung gibt. Nicht nur Synästhetiker und Savants verfügen über spezielle neuronale Fähigkeiten.
Neurodiversität umfasst vielerlei Besonderheiten. Manche Menschen spüren Schwingungen, Schall-Reflektionen und Energie weit entfernter Schall-/Schwingungsquellen. Manche sehen eine Farbe oder Aura, die den Menschen umgibt oder erkrankte Organe im Körper. Manche erhalten zusätzlich Bilder und weitere Information, sehen/lesen Gedanken. Dass auch autistisch veranlagte und nonverbale Menschen erhöhte telepathische Fähigkeiten mitbringen, ist nicht selten [KI ist anderer Meinung]. Nicht nur was messbar ist, ist existent. Was wir heute gerätetechnisch (noch) nicht in der Lage sind zu messen, existiert schon jetzt. Soviel steht fest.
Doch können wir mit gewöhnlichen Erklärungsansätzen gleichzeitig auf neue Erklärungsansätze für ungewöhnliche Phänomene hoffen? Alte physikalische Perspektiven, reduktionistisches Menschenbild und mechanistische Weltsicht dürfen beiseite treten: Hohe Offenheit in Betrachtung und Verständnis solch komplexer Dinge ergibt mehr Sinn.
„Nicht selten sind die Wirkmechanismen so komplex,
daß wir darüber (noch) keine genauen Angaben machen können.“
Bortz & Döring1

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Erforschung des noch-nicht-Erklärbaren
Voraussetzung für Erkenntnis sind Forschergeist, Offenheit aber auch Mut: Denn die Ergebnisse könnten sich tatsächlich als wahr erweisen. Wer nach Wahrheit sucht, muss mit viel Mut und Vertrauen auch eigene Weltbilder umstürzen können. Anhand der Falsifikationstheorie der Wissenschaft und subjektiv durch Umorganisation eigener Annahmen und letztlich dem Selbstbild.
Zu vielen Phänomenen gibt es heute schon Untersuchungsergebnisse. Insbesondere in der humanmedizinischen Forschung fallen Studien-Ergebnisse leider dem sogenannten publication bias2 und file drawer problem3 zum Opfer: Aussagekräftige Studien werden in der Schublade vergessen anstatt veröffentlicht. Intuition und eigene Erfahrung nehmen daher an Wichtigkeit zu.
Zellen, Mikro-/Nano-Partikel und Nicht-materielle Information
Was können unsere Zellen wahrnehmen? Zellen können kleinstmögliche Mikro-/Nanopartikel aufnehmen und Strahlung verschiedenster Art speichern. Nervenzellen in unserem Gehirn arbeiten über elektrische Impulse und Ströme. Beim Denken werden elektrische Signale im Gehirn weitergeleitet: Gedanken, Gefühle, Wünsche, Sehnsüchte… alles sind elektromagnetische Wellen. Zwar gelten solche Spannungsschwankungen als schwach, dennoch existieren sie in jeder Millisekunde und sind teilweise messbar. Nicht nur Zwillingsgeschwister berichten oft über Telepathie.
Menschen berichten von ‘pulsierenden Wellen oder Wärme‘ im Beisein eines bestimmten Menschen oder von Unruhe, Kribbeln, Prickeln, „Stichen“ oder plötzlicher Müdigkeit in Menschenmengen und von Wärme bei MRT-Untersuchungen – die „eigentlich nicht spürbar“ ist…
Feine menschliche ‘Antennen‘ und Aufnahme-Kanäle für diese ‘Schwingungen‘ sind in der Lage dies wahrzunehmen.
Die letzte wichtige Frage betrifft die menschliche Wahrnehmung im Sinne von erweitertem Bewusstsein und der Aktivität des menschlichen Geistes, im Schlaf und weit über unser Leben hinaus (z.B. Tukdam). Von manch alten Fakten dürfen wir uns vielleicht schon bald lösen. Die Liste unserer Irrtümer ist nicht zu Ende und die Fragen: Was ist Geist, was ist Seele und was ist Bewusstsein, gilt es neu zu denken.
Doch es braucht eine ganze Menge Mut, um solchen Themen näher zu kommen.
Fußnoten:
1 Bortz, J.; Döring, N. (2016). Forschungsmethoden und Evaluation. (5. vollst. überarb., akt. u. erw. Aufl.). Berlin, Heidelberg: Springer Verlag.
2 Publication Bias = übersetzt etwa: Ungleichgewicht bei der Veröffentlichung von Studien-Daten.
3 File Drawer Problem = übersetzt: Schubladen-Problem d.h. außergewöhnlich interessante Studien-Ergebnisse, liegen in der Schublade. Erstaunlicherweise werden sie oft dort vergessen…

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